Jüdisches Leben allgemein
Von 1400 bis 1700
Von 1700 bis 1900
Zeit des Ersten Weltkriegs
Von 1919 bis 1930
Von 1930 bis 1945
Statistiken
Familie Rosenfeld
Manfred Rosenfeld
Hedwig Rosenfeld
Sophie und Max Rosenfeld
Familie Stein
David Stein
Sigfried Stein
Adolf und Samuel Stein
Albert Stein
Mina Stein
Berthold Stein
Max Stein
Crailsheim und das Erinnern an die NS-Zeit
Synagoge
Stolpersteine
Jüdischer Friedhof
Unsere Umfrage
Diashow Stolpersteine, Friedhof und Synagoge
Diashow Orginalquellen
Home
Quellenverzeichnis

Berthold Stein

Berthold Stein wurde am 26.04.1871 in Crailsheim geboren. Am 06.11.1898 heiratete er Paula Stein (Geb. Grünfelder) mit der er zwei Söhne (Max Stein geboren am 03.11.1901 in Crailsheim und Sigfried Stein, geboren am 24.04.1903 in Crailsheim) hatte. Er betrieb mehrere Geschäfte in der Wilhelmstraße 21, darunter eine landwirtschaftliche Maschinenfabrik und eine Auto-Reparatur-Werkstätte. Die Auto-Reparatur-Werkstätte umfasste ebenso einen Handel mit Kraftfahrzeugen und deren Zubehör. Berthold Stein hatte sich sowohl in der jüdischen Gemeinde als auch in der Stadt engagiert. So war er Ende 1918 Führer des "Bauern- und Bürgerrats". Ebenfalls war er Mitglied und auch Vorsitzender des "Israelischen Gemeindevorsteheramtes Crailsheim" sowie der Vorsitzender des jüdischen Geselligkeitsvereins "Einklang". In Stuttgart saß er während den 1920er Jahren auch in der Israelischen Landesversammlung.

Anfang der 1930er Jahre geriet seine Firma in wirtschaftliche Schwierigkeiten, welche 1932 schließlich zum Konkurs der Firma führten. Berthold Stein sowie sein Sohn Sigfried Stein erhielten wegen Betruges und Blankettfälschung (Urkundenfälschung) eine mehrere Monate andauernde Haftstrafe. Berthold Stein wurde am 27.06.1938 im Rahmen der Aktion "Arbeitsscheu Reich" gegen sog. Asoziale (eingeschlossen waren alle Juden mit Vorstrafen) in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. In Dachau selbst endete sein Leben bereits nach wenigen Stunden, als er am 28.06.1938 an den Folgen schwerer Misshandlungen verstarb.Berthold Stein wurde am 26.04.1871 in Crailsheim geboren. Am 06.11.1898 heiratete er Paula Stein (Geb. Grünfelder) mit der er zwei Söhne (Max Stein geboren am 03.11.1901 in Crailsheim und Sigfried Stein, geboren am 24.04.1903 in Crailsheim) hatte. Er betrieb mehrere Geschäfte in der Wilhelmstraße 21, darunter eine landwirtschaftliche Maschinenfabrik und eine Auto-Reparatur-Werkstätte.

Die Auto-Reparatur-Werkstätte umfasste ebenso einen Handel mit Kraftfahrzeugen und deren Zubehör. Berthold Stein hatte sich sowohl in der jüdischen Gemeinde als auch in der Stadt engagiert. So war er Ende 1918 Führer des "Bauern- und Bürgerrats". Ebenfalls war er Mitglied und auch Vorsitzender des "Israelischen Gemeindevorsteheramtes Crailsheim" sowie der Vorsitzender des jüdischen Geselligkeitsvereins "Einklang". In Stuttgart saß er während den 1920er Jahren auch in der Israelischen Landesversammlung. Anfang der 1930er Jahre geriet seine Firma in wirtschaftliche Schwierigkeiten, welche 1932 schließlich zum Konkurs der Firma führten. Berthold Stein sowie sein Sohn Sigfried Stein erhielten wegen Betruges und Blankettfälschung (Urkundenfälschung) eine mehrere Monate andauernde Haftstrafe. Berthold Stein wurde am 27.06.1938 im Rahmen der Aktion "Arbeitsscheu Reich" gegen sog. Asoziale (eingeschlossen waren alle Juden mit Vorstrafen) in das Konzentrationslager Dachau verschleppt. In Dachau selbst endete sein Leben bereits nach wenigen Stunden, als er am 28.06.1938 an den Folgen schwerer Misshandlungen verstarb.