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Abilanz 2017

„Wir ziehen eine ABIlanz“
v.l.: Abteilungsleiter Ottmar Schmidt, Corinna Hofmann, Anja Reu, Andre Biermeier, Celine Gullmann, Erika Erentraut, Daniela Maier, Philipp Fetzer, Andrej Popkov, Dominik Honig, Alexander Köhler, Lorenz Palm, Schulleiter Peter Kottenstein.

Die Kaufmännische Schule in Crailsheim verabschiedete kürzlich die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2016/2017. Zum ersten Mal wurden Zeugnisübergabe und Abiball räumlich und zeitlich getrennt veranstaltet. Im feierlichen Rahmen der Schulaula überreichte Herr Kottenstein den 82 AbiturientInnen mit dem Ausruf des Archimedes „Heureka! Heureka! Ich habe es geschafft!“ ihre Reifezeugnisse. Umrahmt wurde die Verleihung von der erst neu gegründeten Lehrerband bestehend aus Dirk Wehrens, Friedrich Strohmeier, Melanie Schmidt, Ulrich Burkhardt und Heinz Singer.

In seiner Abschlussrede verglich er den Jahrgang 2016/2017 mit einem guten Wein, der von unterschiedlicher Qualität sein könne und deshalb unter vielen Qualitätskontrollen gehörig gären müsse, um die richtige Güte zu erreichen.“ Auch dieser Jahrgang startete mit 117 SchülerInnen, von denen nun 82 das Abitur mit einem guten Schnitt von 2,52 erlangten. 17 Schülerinnen und Schüler erzielten sogar eine 1 vor dem Komma und erhielten dafür Preise und Belobigungen. Besonders stach hervor Andre Biermeier mit der Traumnote 1,1.

 

Schulleiter Peter Kottenstein und Fachabteilungsleiter Ottmar Schmidt überreichten die Preise und Belobigungen an die besten Schüler, sowie den Melanie-Frank-Preis des Freundeskreises der KSCr für außergewöhnliches außerschulisches Engagement. Die Schulpreise und Belobigungen für die besten Schnitte erhielten: Andre Biermeier (1,1), Dominik Honig (1,5), Daniela Maier (1,5), Philipp Fetzer (1,6), Johannes Vogel (1,7), Andrej Popkov (1,7), Anja Reu (1,8), Celine Gullmann (1,8), Jessica Koch (1,8), Dennis Lulay (1,8), Eduard Michelis (1,8), Tim Fronek (1,8), Natalia Kizewski (1,8), Stefanie Kralowski (1,8), Nadine Rahm (1,9), Yasin Nam (1,9) und Celine Breiden (1,9).

Die Preise der Bausparkasse Schwäbisch Hall für die besten Leistungen im Profilfach Wirtschaft erhielten: Anja Reu, Andre Biermeier, Dominik Honig und Daniela Maier. Den Scheffelpreis im Fach Deutsch sicherte sich Erika Erentraut. Die KKF-Preise nahmen entgegen Alexander Köhler im Fach Englisch (Volksbank Schwäbisch Hall-Crailsheim), Dominik Honig im Fach Mathematik (Volksbank Hohenlohe) und Celine Gullmann im Fach Spanisch (Kreissparkasse). Philipp Fetzer erhielt weiterhin den Preis der physikalischen Gesellschaft. Lorenz Palm wurde der Geschichtspreis des historischen Vereins für Württemberg-Franken überreicht. Den Melanie-Frank-Preis erhielt Corinna Hofmann für ihr außergewöhnliches schulisches und soziales Engagement auch in ihrem Amt als stellvertretende Schülersprecherin. So war sie an den zahlreichen Projekten der SMV beteiligt und einer der Hauptorganisatoren der Aktivitäten der Oberstufe einschließlich der Abiturfeier und des Abiballs. Bei den regionalen Preis-Sponsoren Volksbank Hohenlohe, Volksbank Crailsheim und Kreissparkasse bedankte sich Oberstudiendirektor Peter Kottenstein ganz besonders, ebenso beim Freundeskreis der Kaufmännischen Schule.

Herr Kottenstein gab den nunmehr Ex-SchülerInnen den Rat, dass es kein Fehler sei den Vorsatz zu fassen, sich im weiteren Leben noch mehr anzustrengen, als in der Schule, da nunmehr der Erfolg mit Geld entlohnt würde. Er legte ihnen allerdings auch ans Herz, dass auch im Berufsleben Geld auf Dauer nicht alles und schon gar nicht der Maßstab aller Dinge sei. Vor allem hob er hervor, dass der Mensch die Ellenbogen nicht dazu bekommen habe, um andere zu verdrängen, sondern um diese mit Zivilcourage und Hilfsbereitschaft einzusetzen für die Gesellschaft.

 

Beim Abiball, der in den feierlichen Räumlichkeiten der Tanzmetropole Meiser in Neustädlein stattfand, führten Corinna Hofmann, Lorenz Palm und Bettina Zimmermann durch einen unterhaltsamen Abend und zogen getreu ihrem Abimotto Bilanz und wünschten sich selbst, dass dieser Tag noch nicht der Gipfel ihres Lebens darstelle und es keine großen Abstürze, außer vielleicht einige wenige am Abiballabend, gäbe. Die Schüler bedankten sich durch humorvolle Beiträge bei ihren LehrerInnen für eine tolle Zeit und betonten nochmals, dass die KSCr getreu ihrem Motto wirklich „mehr sei als Schule“. Anschließend feierten die AbiturientInnen mit ihren Eltern, ihren Lieben und den LehrerInnen der KSCr bei musikalischer Begleitung.

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