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Ein Bauunternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung

„Kann man heutzutage alles digitalisieren?“ Mit dieser Frage eröffnete Atilla Kücük, IT-Leiter des Bauunternehmens Leonhard Weiss, seinen Vortrag an der Kaufmännischen Schule Crailsheim. Seit 2012 verantwortet Kücük als Bereichsleiter die IT und der Großteil seiner Projekte steht unter einem besonderen Fokus: Der Digitalisierung des Bauwesens.

Der Freundeskreis der Kaufmännischen Schule organisiert jedes Schuljahr Gastvorträge, die den SchülerInnen Einblicke in die Wirtschaft oder Berufswelt geben sollen. Knapp zwei Stunden erzählt der Referent den Schülerinnen und Schüler in einem interaktiven Vortrag von seinen Projekten und gibt Einblicke in die Digitalisierung in der Baubranche. Ob man heutzutage alles digitalisieren kann, konnten sich viele SchülerInnen nicht vorstellen, wieder andere hat das Beispiel des Busunternehmens „Flixbus“ zum Grübeln gebracht. Das Unternehmen besitze – laut Kücük -  eigentlich nur einen einzigen Bus und der stehe in der Garage. Alles andere vermarkte das Busunternehmen digital. So konnten am Ende auch alle die Frage beantworten, ob es möglich sei, Beton zu digitalisieren.

Doch wie sieht Digitalisierung auf der Baustelle aus? „Wir arbeiten mit augmented reality, die sogenannte computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung“, so der IT-Leiter. Dies ermögliche beispielsweise eine bessere Darstellung von zukünftigen Bauprojekten. Außerdem sehe die Baustelle der Zukunft wohl so aus, dass viel mehr überwacht werde. In einer abschließenden Diskussionsrunde konnten die SchülerInnen dem Referent Fragen rund um die Digitalisierung im Bauunternehmen stellen.

 

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